ECO3

Relevante Daten lagen bei ECO3 verstreut in unterschiedlichen Systemen, was einen Gesamtüberblick erschwerte. Unklar war zudem, welche emissionsrelevanten Produktionsschritte einzubeziehen sind und wie mit verbrauchten Chemikalien auf Prozessebene umzugehen ist. Auch bei guter Dokumentation des Chemikalienverbrauchs blieb die Zuordnung zu einzelnen Druckplatten schwierig — Primärdaten zur CO2-Entstehung aus Chemikalien lagen schlicht nicht vor.
Telusio entwickelte eine maßgeschneiderte Lösung für eine präzise CO2-Berechnung je Druckplatte trotz komplexer Prozesse, wechselndem Chemikalieneinsatz und lückenhafter Daten. Eine dynamische Methode erzeugt individuelle Emissionswerte je m² Druckplatte, erkennt wiederkehrende Prozesse und nutzt bereits berechnete Daten. Telusio strukturierte die internen Daten, ordnete zentralen Prozessschritten wie Chemikalienbädern und Eloxierung systematisch CO2-Werte zu und modellierte fehlende Daten nach ISO-14067-zertifizierter Methodik — inklusive der Transportemissionen bis zum Endkunden.
Im Umgang mit vielen Chemikalien und komplexen Produktionsprozessen ist es leicht, Kennzahlen wie die CO2-Entstehung zu depriorisieren, da viele andere Aspekte strengstens überwacht werden müssen. Jedoch fragt der Markt immer mehr nach CO2-Werten, weshalb die detaillierte Berechnung der nächste logische Schritt ist.


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